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Ausbauhaus: umfaßt im allgemeinen die
wetterdichte Gebäudehülle. Der Innenausbau ist dann dem
Bauherren zur Eigenleistung überlassen.
Balkenschuh: Metall-Lasche mit
der ein Deckenbalken an einem anderen Balken oder einer Wand fixiert
wird.
Bauholz: Der Südosten Norwegens, aus dem wir unsere
Bäume beziehen, besitzt ein ideales Klima für das Gedeihen
der widerstandsfähigen Fichten und Kiefern. In den kurzen Wachstumsperioden
gedeihen die Bäume nur langsam. So erkennen Sie die gute Holzqualität
an den gleichmäßig engen Jahresringen. Die Bäume
werden im Winter geschlagen und danach zeitweilig im Wasser gelagert.
Dadurch wird das Holz nährstoffarm und ist somit auch ohne
chemische Mittel vor Schädlingsbefall geschützt. Für
die Blockbalken verwenden wir ausschließlich den Kern des
Stammes - dies hat sich hinsichtlich der Formstabilität unserer
Blockhäuser als vorteilhaft erwiesen. Auf Leimholz in den Wänden
kann somit verzichtet werden.
Bausatzhaus: umfaßt die Lieferung aller oder der wesentlichen
Bauteile zum Selbstaufbau. In den meisten Fällen ist die Zuziehung
von 2 Richtmeistern sinnvoll.
Blockbohlen: Baumaterial, das durch industrielle Bearbeitung
(sägen, hobeln) hergestellt wird und aus dem meist die Wände
eines Blockhauses errichtet werden. Für eine bessere Passung
sind Blockbohlen oft mit Nut und Feder versehen. Gehobelte Blockbohlen
sind eine besondere Qualität und können aus mehreren Stücken
wie Leimbinder zusammengeleimt werden. Stärke und Steigung
der Blockbohlen ist vom Hersteller abhängig.
Blockbohlenhaus: siehe Blockhaus
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Blockhaus: Die Wände eines Blockhauses
bestehen grundsätzlich aus waagerecht aufeinander gelegten
Blockbohlen. Dabei werden die einzelnen Bohlen verzahnt übereinander
zu einer massiven Wand geschichtet. Die Bauteile werden hierzu industriell
vorgefertigt. Alle anderen Konstruktionsarten bezeichnet man als
Holzhaus.
Blockbohlen-Verbindungen: Die Verbindung der Blockbohlen erfolgt
mit Nut- und Federverbindung, Holzzapfen, und Spannstangen. Diese
Verbindungen müssen passgenau und winddicht sein um Stabilität
und Wärmedämmung zu gewährleisten.
Bodenplatte, Fundamente: Auch für ein Blockhaus wird
ein Fundament benötigt auf dem die Blockbohlen aufliegen. Da
die Blockhäuser bereits im Werk maßgenau angefertigt
werden, ist eine Anpassung vor Ort an abweichende Fundamentmaße
nur im Rahmen von maximal +/- 5 mm möglich. Daher muss das
Fundament sehr genau gearbeitet werden. Das Fundament sollte mindestens
35 cm über Geländehöhe liegen um das Holz vor Spritzwasser
und Bodenfeuchte zu schützen.
Dachaufbau und Dacheindeckung: besteht bei Hanssen-Blockhäusern
wahlweise aus Rund- oder Vierkantpfetten mit Abmessungen laut Statik,
einer Kahlbalkenlage als waagerechter Raumabschluss oberhalb der
Dachgeschossräume, Dachsparren mit Abmessungen lt. Statik.
Die gesamte Dachfläche erhält von außen eine Profilbretterschalung
15 mm, reißfeste Abdeckbahn, Konterlatten 36 x 73 mm zur Hinterlüftung
der Dachpfannen, Dachlatten 30 x 48 mm, Giebel- und Traufenbretter
22 x 150 mm und Dacheindeckung mit Braas-Betondachsteinen (Tonziegel
sind gegen Aufpreis möglich).
Dichtung: Um eine Dichtigkeit der Wände zu erlangen
(Wärmeschutz) wird zwischen die Bohlen eine elastische Material
eingebaut.
Eckverbindung, Eckkämmung ist der
Verbindungspunkt von 2 sich kreuzenden Blockbohlen. Da die Bohlen
hier miteinander fixiert werden ist diese ein wichtiger konstruktiver
Punkt.
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Elektroleitungen: Die Elektroleitungen werden in Bohrungen
verlegt, die nach Angaben des Elektrikers vor Ort oder bereits im
Werk erstellt werden
Energiesparhaus: siehe Niedrigenergiehaus
Energieeinsparverordnung: Im Laufe des
Jahres 2001 soll eine neue Energieeinsparverordnung (EnEV) in Kraft
treten. Damit soll der Energieverbrauch um 30 % im Verhältnis
zu den Anforderungen der zur Zeit gültigen Verordnung reduziert
werden.
Gewindefuß, Schraubfuß: Um sich nicht setzende
Gebäudeteile wie Pergolen oder Vordächer in der Höhe
an das sich setzende Blockhaus anzupassen müssen diese auf
höhenverstellbaren Fusselementen angebracht werden.
Fertighaus: ist eine Form des Holzbaus, in denen die ganzen
Wandelemente eines Hauses im Werk vorproduziert und später
auf der Baustelle in kurzer Zeit zusammengefügt werden.
Das Hanssen-Blockhaus wird zwar im Werk vorproduziert, aber es besteht
aus sehr vielen kleinen Einzelteilen, so daß es nicht in die
Kategorie Fertighaus gehört.
Gleitleiste, Rutschleiste: da Holz ein lebendiger Baustoff
ist und noch arbeitet müssen bei der Konstruktion Setzungen
und Verschiebungen berücksichtigt werden. Daher werden Türen
und Fenster in den entsprechenden Öffnungen mit einem Nut-
und Feder ähnlichen System in der Blockbohlenwand angebracht.
Diese Konstruktion nennt sich Gleit- oder Rutschleiste.
Holz: ist der Stoff aus dem die Bäume sind...
Holzblockhaus: siehe Blockhaus
Holzhaus: ist der Oberbegriff für alle Häuser,
in denen der Baustoff Holz den größten Materialanteil
stellt. Als Unterkategorien gibt es Blockhäuser, Fachwerkhäuser,
Fertighäuser, Holzrahmenbau, Holzskelettbau, etc.
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Holzzapfen: wie auch bei Fachwerkhäusern
werden Holzzapfen zur nagelfreien Verbindung von Hölzern untereinander
verwendet (verzapfen). Es gibt auch Verbindungslaschen
aus Metall, die zur Verbindung von Balken in der Horizontalrichtung
verwendet werden.
Siehe Balkenschuh
Kernholz: die Forstwissenschaft bezeichnet Bäume, die
ihren Kern farblich anders ausprägen, als den Splint, z.B.
die Kiefer. Die Bauwirtschaft versteht darunter jedoch Holzbalken,
in denen der Kern, also die Mitte des Baumes enthalten ist.
Komplettmontage: umfasst die komplette Montage des Blockhauses
und die An- und Abfahrt der Monteure.
Konstruktiver Holzschutz: Holzhäuser
können unter guten Bedingungen viele 100 Jahre alt werden.
Allerdings muß Feuchtigkeit vom Holz fern gehalten werden.
Dieses wird durch konstruktiven Holzschutz erreicht, wie z.B. ausgeprägte
Dachüberstände, zusätzliche Dachflächen (Vordächer
Carport,...), ausreichende Fundamenthöhe.
Kreuzecke: siehe Kreuzverbindung
k-Wert: Der k-Wert gibt den Wärmedurchgangswert eines
Materials oder einer Konstruktion an und ist damit der Zeigerwert
für die Wärmedämmung. Je größer der k-Wert,
desto mehr Wärme wird vom Material weitergeleitet (bei Häusern
nach draussen!). Um der derzeit gültigen Wärmeschutzverordnung
gerecht zu werden ist dies erst mit einer zweischaligen Wandkonstruktion
mit Dämmung zu erreichen.
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Langecke: ein Blockhaus mit Kreuzecken bei dem die Blockbohlen
über die Ecken herausragen
Luftdurchlässigkeit: Ein gutes Raumklima wird bedingt
durch die Luftwechselrate. Im Gegensatz zu Mauerwerk ermöglichen
die Eigenschaften des Blockhauses diesen Luftwechsel und sorgen
für ein gesundes Raumklima.
Massivhaus: ist ein anderer Begriff für "Steinhaus".
Jedoch ist auch das Hanssen-Blockhaus ein Massivhaus, weil es aus
massivem Holz erstellt wird.
Montagematerial: beinhaltet alle für die Montage des Bausatzes
erforderlichen Nägel, Klammern und enstprechendes Kleinmaterial.
Naturstammhaus: Ein aus geschälten
Bäumen in Handarbeit und traditioneller Bauweise errichtetes
Blockhaus. Die Bauweise ist einschalig, die Erstellung der Verzapfung
und Verkämmung erfolgt individuell vor Ort. Ein besonderes
Merkmal sind die aufgrund der handwerklichen Fertigung unterschiedlichen
Bohlengrößen.
Niedrigenergiehaus: ist ein Haus, daß
durch sein Energiekonzept min. 30% weniger Energie verbraucht, als
es in der Wärmeschutzverordnung von 1995 verlangt wird. siehe
auch Energiesparverordnung
Planungsunterlagen: Hanssen erstellt die Blockhauszeichnungen
im Maßstab 1:100 sowie die statische Berechnung und den Wärmeschutznachweis
für Keller und Blockhaus. Desweiteren fertigen wir, nachdem
die Baugenehmigung erteilt ist die Produktionspläne im Maßstab
1:50 an.
Richtmeistermontage: Wenn Sie Ihr Haus
selber montieren empfehlen wir Ihnen die Richtmeistermontage. Sie
beinhaltet die Montage und Anleitung Ihrer Bauhelfer durch zwei
Richtmonteure zur Sicherstellung der fachgerechten Montage
Rißbildung: Da Baumstämme im jüngeren,
äußeren Bereich beim Trocknen mehr schrumpfen als im
inneren Kernholz entstehen im Holz Spannungen. Diese sind im Außenbereich
am stärksten. Hierdurch entstehen im Holz Risse. Um die Rissbildung
kontrollieren zu können werden im Holz Fugen vorgesehen. Risse
stellen keinen Schaden dar da die konstruktiven Qualitäten
des Holzes erhalten bleiben. Tiefgehende Risse bis ins Kernholz
weisen allerdings auf ein qualitativ minderwertiges Holz hin.
Setzung, Sackung: Da Holz als natürlicher Baustoff noch
einem weiteren Schrumpfungsprozess unterliegt setzen sich die Wände
im Laufe der Zeit noch um einen geringen Prozentsatz. Zusätzlich
unterstützt wird dies durch die Belastung der Wand-Konstruktion
mit dem Oberbau (Dach,...).
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Setzungspassstück: Um die Setzung des Hauses auch bei
Holzstützen und Holzständern auszugleichen werden diese
auf Holzscheiben montiert. Diese werden dann mit zunehmender Setzung
entfernt.
Spannstangen: Mit in den Außenwänden eingelassenen
Gewindestangen ist es möglich über Erhöhung des Spanndruckes
die Setzung zu kontrollieren.
Steigung: Da Blockbohlen zu Konstruktionszwecken mit Kämmungen
und Nuten ausgestattet sind entspricht die Bohlenhöhe nicht
dem Höhenzuwachs übereinander eingebauter Bohlen. Diesen
Höhenzuwachs gibt die Steigung an.
Verdübelung: siehe Holzzapfen
Volstammhaus: siehe Naturstammhaus
Wandaufbau: Alle Wände des Erd- und Dachgeschosses werden
aus Stämmen norwegischer, im Winter geschlagener Fichten oder
Kiefern hergestellt (wahlweise beidseitig rund oder gerade aus dem
Kernholz gehobelt). Die Stämme werden vorgetrocknet und an
Ober- und Unterseite mit vierfacher bzw. doppelter Nut und Feder
versehen, die auch durch die Eckverbindung durchgehen. Die Wandstärke
der Außenwände 150 mm (gegen Aufpreis bis zu 340 mm)
und der Innenwände 150 mm bzw. 120 mm.
Unter der ersten Balkenlatte wird eine Feuchtigkeitssperre auf die
Kellerdecke bzw. die Bodenplatte aufgebracht.
Wetterdichtmontage: umfasst die An- und Abfahrt sowie folgende
Leistungen: Abladen des Bausatzes vom LKW und fachgerechte Lagerung,
Blockwände auf Feuchtigkeitssperre errichten, dabei Bohren
der senkrechten Löcher für Elektroinstallation nach Angaben
des Elektrikers, Einbau der Deckenbalken, Errichtung der Dachkonstruktion
einschl. Dacheindeckung, Montage von Balkon und Dachgaube, Einbau
der Haustür, der Fenster und Fenstertüren und deren Bekleidungen.
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